Bagoda/Manuri, 02. April 2025

Die Situation auf der Insel Katista hat sich dramatisch zugespitzt. Während die geologischen Verwerfungen und Bodenabsenkungen weiter fortschreiten, wird immer offensichtlicher, dass ein Großteil der Insel unbewohnbar wird und möglicherweise gänzlich versinkt. Wissenschaftler und Experten haben in der Nacht neue Warnungen veröffentlicht, die das Schlimmste befürchten lassen. Erste kleinere Küstenabschnitte im Südwesten der Insel sind bereits vollständig ins Meer abgerutscht, was in den angrenzenden Gebieten zu massiven Flutwellen und weiterem Chaos geführt hat.

Die Panik unter den Bewohnern Katistas hat sich weiter verschärft. Soweit sie es nicht bereits geschafft haben, versuchen Millionen Menschen verzweifelt, die große Insel zu verlassen. Die Brücke von Bagoda nach Eissa auf Salbor ist dabei zum zentralen Fluchtweg geworden. Verkehrsströme über die Brücke sind unüberschaubar, mit mehrere hundert Kilometer langen Staus aus Fahrzeugen und Menschen zu Fuß, die mit allem, was sie tragen können, die rettende Insel Salbor erreichen wollen. Die Behörden arbeiten rund um die Uhr, um die Lage zu koordinieren, doch die schiere Menge an Fliehenden übersteigt alle verfügbaren Kapazitäten. Zahlreiche provisorische Camps wurden in und um Bagdad und die Auffahrten zur Brücke aufgeschlagen, viele Menschen sind ungewiss, ob sie die Fahrt über die Brücke zeitnah werden antreten können.

Zusätzlich haben sich die verbleibenden Häfen im Süden und Westen der Insel zu Brennpunkten entwickelt. Menschen stürmen die Anlegestellen in der Hoffnung, ein Boot oder Schiff zu finden, das sie von der Insel bringt. Dabei kommt es immer wieder zu dramatischen Szenen, da kleine und überladene Boote kentern und Menschen im Wasser um ihr Leben kämpfen. Der katastrophale Zustand der Infrastruktur und die allgemeine Verzweiflung machen eine geordnete Evakuierung nahezu unmöglich.

Die Republik Salbor reagiert auf die humanitäre Krise, die sich direkt vor seiner Küste abspielt, mit verstärktem Engagement. Ein Sprecher von Staatsminister Måns Fredriksson gab heute bekannt, dass weitere Notunterkünfte in Eissa und anderen Orten im Südwesten Salbors bereitgestellt werden. Der Zustrom der Geflüchteten stellt jedoch auch Salbor vor immense Herausforderungen. „Wir tun alles, was in unserer Macht steht, um den Menschen aus Katista Sicherheit und Schutz zu bieten. Doch die Lage ist äußerst angespannt, und wir müssen sicherstellen, dass die Versorgung für alle gewährleistet bleibt“, erklärte Fredriksson am Rande der Friedenskonferenz in Astor, von wo aus er sich auf dem Laufenden hält.

In der Zwischenzeit bleibt die Rolle des neu ernannten Direktors für Zivil- und Katastrophenschutz der Demokratischen Union Ratelon, Vittorio Camerani, zentral. Er koordiniert weiterhin die Evakuierungsmaßnahmen auf Katista selbst, während internationale Unterstützung angefragt wird. Doch die Zeit drängt: Mit jedem Tag verschärfen sich die geologischen Bewegungen, und die Ungewissheit darüber, wie schnell sich die Situation weiterentwickeln wird, hält sowohl die betroffenen Menschen als auch die Experten in Atem.

Während Katista mit den direkten Auswirkungen der Katastrophe ringt, blickt die Welt gespannt auf die Entwicklungen vor Ort. Die Frage, ob ein Teil der Insel gerettet werden kann oder ob Katista unwiederbringlich verloren ist, bleibt weiterhin unbeantwortet. Klar ist jedoch schon jetzt, dass die humanitären, ökologischen und sozialen Folgen dieses Ereignisses von beispiellosem Ausmaß sein werden. Die kommenden Tage werden darüber entscheiden, wie viel von Katista und seiner Bevölkerung gerettet werden kann.