Im Zuge jüngster Spannungen hat die Futunische Hegemonie ihre militärischen Modernisierungsmaßnahmen verstärkt, um im Fall einer Eskalation Partner und Dependanzen weltweit vor Ungemach zu schützen. Selbst das sonst so skeptische und eher kritische Lehim schloss sich diesen Maßnahmen an. Allein der neueste Zugang zur Hegemonie hat nun eine stärkere militärische Einbeziehung abgelehnt.

Die ehemaligen Westlichen Inseln waren erst vor knapp einem Jahr aus der ratelonischen Knechtschaft befreit und vor imperialistischen Begierden der Anrainer gerettet worden. Die neugetauften Glücklichen Inseln hinter dem Winde waren darauf hin als autonomes Gebiet nominell der Hegemonie unterstellt worden. Ein komplexer Vertrag regelt seitdem das beiderseitige Verhältnis. In dessen Rahmen hat die neue demokratische Regierung der Inseln nun festgestellt, dass man auf futunisches Militär verzichten will.

Eine neue Versuchseinrichtung von Aszanah thront über einem kleinen Dorf

Sorgen bereiten der Inselregierung lediglich die Versuche futunischer Megakonzerne, auf den Inseln Fuß zu fassen. Deren Geschäftspraktiken und Absichten sind für die meisten Gebiete in der Hegemonie nicht einsehbar und nicht alle trauen sich wie Lehim oder Khadesh sie einfach aus dem Land zu werfen. Gleichwohl bedeutet deren Engagement auch eine wirtschaftliche Chance für die agelegenen Inseln.

Wie die Hegemonie die Ablehnung seitens der Glücklichen Inseln hinnehmen wird, ist zudem völlig offen. Von der Republik Bokuruge einmal abgesehen, war die Futunische Hegemonie in den letzten Jahren nicht gerade zimperlich dabei, anderen Gebieten, die keine Futunischen Reiche sind und daher nicht als gleichwertig gelten, ihren Willen aufzuzwingen. Das Akashir (Fürstentum) Thandara in Antica etwa musste nach Unruhen die erweiterte „Protektion“ der Hegemonie hinnehmen, gegen die es sich Jahrzehnte lang gewehrt hat.